Außerfern- und Mittenwaldbahn sollen attraktiver werden

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VP-Ledl-Rossmann: „Müssen alle Möglichkeiten nutzen, um Verkehrsbelastung zu reduzieren“

Neben verkehrsbaulichen Maßnahmen ist die Attraktivierung des öffentlichen Personennahverkehrs eines der wirkungsvollsten Instrumente, um die Belastung der Bevölkerung durch den Straßenverkehr zu reduzieren. Auch bei den bestehenden Anlagen Mittenwald- und Außerfernbahn ortet Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann noch Luft nach oben. Neue technische Möglichkeiten würden eine Erhöhung der Taktfrequenz auch bei diesen beiden Bahnen möglich machen, ist sie überzeugt. Die beiden Koalitionsparteien Tiroler Volkspartei und Tiroler Grüne haben deshalb einen Antrag auf Gründung eines länderübergreifenden Aktionskomitees eingebracht, das dieses Potential heben soll. 

„Wir müssen alle uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nutzen, um die Verkehrsbelastung für die Menschen in den betroffenen Regionen zu senken. Eine größere Zahl an Zugverbindungen von Reutte nach Innsbruck und retour wäre ein wichtiger Schritt, um die Konkurrenzfähigkeit der Schiene gegenüber der Straße zu steigern. Auch die Verkürzung der Fahrzeit würde die Anbindung wesentlich attraktivieren“, erhofft sie sich vom neuen „Aktionskomitee Außerfernbahn“ wesentliche Fortschritte.