Bayern muss beim Transit handeln

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Billige Maut ist ein Mitgrund für Transit.

Für den Breitenbacher Bürgermeister und Landtagsabgeordneten Alois Margreiter untergräbt die politische Führung Bayerns in der Transitfrage zunehmend ihre eigene Glaubwürdigkeit. „Es ist es zwar legitim, bei der Diskussion zum Thema Transit unterschiedlicher Meinung zu sein. Die Vorgehensweise, wie sie derzeit in Bayern praktiziert wird, nämlich mit falschen Zahlen und Fakten die Menschen täuschen zu wollen, ist aber klar abzulehnen und wird auch erfolglos bleiben. Die Bevölkerung merkt nämlich tagtäglich am eigenen Leib, dass es in puncto Transitverkehr fünf vor zwölf ist. Jetzt davon zu reden, dass die für dieses Jahr zu erwartenden 2,5 Millionen Lkw über den Brenner nichts mit der in Bayern billigen Maut zu tun hätten, ist pure Augenauswischerei.“

Margreiter betont, dass an der Angleichung der Maut zur Vermeidung des Umwegtransits kein Weg vorbeiführe, denn nur so könne man auch Kostenwahrheit herstellen. „Ich bin unserem Landeshauptmann Günther Platter sehr dankbar, dass er sich vehement für die Entlastung der verkehrsgeplagten Bevölkerung einsetzt und seinen Worten gerade mit den LKW-Blockabfertigungen auch starke Taten folgen lässt. Während man in Tirol Maßnahmen ergreift, um dem zunehmenden Schwerverkehr auf der Straße Einhalt zu gebieten, versucht sich Bayern mit Zahlentricksereien aus der Verantwortung zu stehlen. Anstatt Tatsachen zu verdrehen und den steigenden Transitverkehr zu bagatellisieren, fordere ich die politisch Verantwortlichen in Bayern auf, ihre Zeit und Energie endlich in die Umsetzung von Entlastungsmaßnahmen zu stecken“, findet der Kufsteiner VP-Bezirksobmann deutliche Worte.

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