Digitale Autobahn-Vignette kommt ab nächstem Jahr!

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VP-Rauch: „Am 1. Dezember 2017 startet der Verkauf“

Ab kommendem Jahr wird das aktuelle Angebot der Autobahn-Klebevignette um eine digitale Alternative erweitert – die digitale Vignette kommt. „Das bringt konkrete Vorteile insbesondere für Nutzer von Wechselkennzeichen, beim Verkauf von Fahrzeugen oder bei einem Scheibenbruch“, so der Tiroler-VP Nationalrat Hannes Rauch.  „Ebenfalls könnte es durch diese Maßnahme eine Verkehrsentlastung für die Stadt Kufstein geben, da so vielleicht der Anreiz erhöht wird die Autobahn nicht zu verlassen und dadurch nicht mehr durch das Kufsteiner Stadtgebiet zu fahren.“

Am 1. Dezember 2017 ist Verkaufsstart für das neue, nicht mehr zu klebende Autobahnpickerl – zu kaufen über die Internetseite oder die Smartphone APP des österreichischen Autobahnbetreibers ASFINAG. Damit wird das Mautsystem zeitgemäß weiterentwickelt,  auch die klassische geklebte Vignette wird es aber weiterhin unverändert geben. Ebenfalls gleich bleibt das Sortiment. Von der 10-Tages -Vignette über die 2-Monats- Vignette bis hin zur Jahres-Vignette ändert sich nichts am Angebot. Auch preislich sind die elektronische und die geklebte Vignette selbstverständlich ident. Die Klebevignette und die digitale Vignette unterscheiden sich vor allem dadurch, dass die Klebevignette am Fahrzeug haftet, während die digitale Vignette an das Kennzeichen gebunden ist. Fahrzeuglenker und Zulassungsbesitzer haben die Wahl sich für jene Variante der Mautentrichtung zu entscheiden, die für sie mehr Vorteile bietet.

„Für Wechselkennzeichenbesitzer wird wahrscheinlich die digitale Vignette attraktiver sein, weil sie es ermöglicht mehrere Fahrzeuge, wenn auch nicht gleichzeitig auf Bundesstraßen zu verwenden. Wichtig zu erwähnen ist noch, dass aus EU- rechtlichen Gründen beim Online Kauf der digitalen Vignette diese erst nach dem 18. Tag nach dem Kauf gültig ist“, informiert Hannes Rauch. Die digitale Vignette ist auch ein erster Schritt in Richtung Harmonisierung des Europäischen Mautsystems. „Sowohl Personen als auch Warenverkehr enden in Europa nicht an den Landesgrenzen. Eine Vereinheitlichung der Mautsysteme bringt eine spürbare Verbesserung für alle grenzüberschreitenden AutofahrerInnen, aber auch für die Transportwirtschaft“, so Rauch abschließend.