Kein Verständnis für Islamkindergärten

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Respekt gegenüber dem Islam als anerkannte Glaubensgemeinschaft.

"Wir leben in einer Zeit, in der Vertreter des politischen Islams in Europa massiv versuchen, bewusst Parallelgesellschaften aufzubauen, um möglichst viele Menschen für ihre Ziele zu gewinnen. In diesen Zeiten Islamkindergärten zu befürworten, in denen Kinder islamischen Glaubens abgeschottet werden, halte ich für zutiefst fahrlässig. Außer in Wien gibt es nirgendwo sonst in Österreich solche Kindergärten, wo bereits 3-Jährige abgeschirmt von der Mehrheitsgesellschaft erzogen werden und niemand weiß, welche Werte hier vermittelt werden," begründet Wolf seine Aussage.

Tatsache in Wien ist auch, dass dort in Österreich geborene Kinder teilweise ohne ein Wort Deutsch zu sprechen in die Volksschulen kommen. Integration funktioniert auf diese Weise nicht. Unsere Kinderbetreuung darf keinesfalls unter dem Deckmantel der Toleranz diversen politischen islamischen Gruppierungen überlassen werden.

Der Kindergarten ist dazu da, unsere Kinder bestmöglich auf die Schule vorzubereiten und ihnen etwa unsere Grundwerte wie z.B. die Gleichwertigkeit von Mann und Frau zu vermitteln. Absonderung, politischer Islamismus und Parallelgesellschaften haben da keinen Platz. Die beste Integration ist, wenn Kinder egal welchen Glaubens gemeinsam einen Kindergarten besuchen. Deshalb und weil wir in Tirol für Integration eintreten, braucht es bei uns ganz sicher keinen Islamkindergarten.

Klubobmann Wolf betont ausdrücklich:"Dass er größten Respekt vor dem Islam als anerkannte Glaubensgemeinschaft in Österreich hat, er jedoch keine Islamkindergärten befürworten kann."