KV-Verhandlungsergebnis für die Sozialwirtschaft

Wertschätzender Abschluss, der außerordentlichem Einsatz Rechnung trägt.

VP-Pflegesprecherin zeigt sich mit dem KV-Verhandlungsergebnis für die Sozialwirtschaft zufrieden – 11.000 Beschäftigte in Tirol profitieren von Gehaltsplus, Lehrlinge erhalten monatlich 100 Euro zusätzlich. 

Heute um 4 Uhr früh – nach 17-stündigen Verhandlungen - konnten die Gespräche zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern über einen neuen Kollektivvertrag für österreichweit 100.000 Beschäftigte in der Sozialwirtschaft erfolgreich abgeschlossen werden. In Tirol sind etwa 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diesem Kollektivvertrag zugeordnet. 

Martina Nowara zeigt sich mit dem Verhandlungsergebnis zufrieden: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Sozialwirtschaft leisten für unsere Gesellschaft einen unverzichtbaren Beitrag und kümmern sich um jene, die vielfach am Rand der Gesellschaft und außerhalb des öffentlichen Blickfeldes stehen. Eine Arbeit mit Menschen, die oft aus schwierigen Verhältnissen stammen oder im Leben aus der Bahn geworfen wurden. Das deutliche Gehaltsplus von 3,2% ist deshalb nicht nur sachlich mehr als gerechtfertigt, sondern auch ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung für diese gesellschaftlich so wertvolle Tätigkeit. Auch das Arbeitszeitpaket, das allen mit zweijähriger Betriebszugehörigkeit einen zusätzlichen Urlaubstag sichert und Zuschläge für die Übernahme von Diensten vorsieht, ist ein positiver Schritt nach vorne.“

Vor allem auch die vereinbarte Erhöhung der Lehrlingsentschädigung von 100 Euro zusätzlich für Lehrlinge sieht LA Martina Nowara als Signal: „Alle Branchen bemühen sich derzeit händeringend um Nachwuchs – den sozialwirtschaftlichen Berufen geht es dabei nicht anders. Wenn man möchte, dass sich junge Menschen für diese herausfordernde Arbeit entscheiden, dann müssen auch die finanziellen Rahmenbedingungen passen. Mit der überdurchschnittlichen Gehaltsanpassung für alle Lehrlinge haben die Verhandler Weitsicht bewiesen und ich bin überzeugt, dass sich diese Investition auch für die Arbeitgeberseite bezahlt machen wird.“