Liste Fritz möchte demokratische Volksbefragung verhindern

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VP-Wolf zu Olympia: „Trauerspiel, wie wenig die Liste Fritz den Tirolerinnen und Tirolern zutraut“

„Wie wenig Vertrauen muss die Liste Fritz in die Urteils- und Entscheidungsfähigkeit der Menschen in Tirol haben, wenn sie glaubt, mit juristischen Mitteln gegen eine demokratische Volksbefragung zum Thema Olympia vorgehen zu müssen. Für mich ist diese Vorgehensweise ein Trauerspiel. Im Gegensatz zur Liste Fritz bin ich nämlich felsenfest davon überzeugt, dass die Tirolerinnen und Tiroler mündig genug sind, um sich selbst ein Urteil über die Chancen und Risken möglicher Olympischer und Paralympischer Spiele im Jahr 2026 bilden zu können“, findet VP-Klubobmann Jakob Wolf klare Worte.

Das von der Liste Fritz bestellte und heute präsentierte Gutachten von Heinz Mayer beeindruckt Wolf wenig: „Die Fragestellung zu Olympia wurde im Vorfeld eingehend geprüft und die Verfassungs- und Rechtskonformität mehrfach bestätigt. Auch ein renommierter externer Gutachter hat das nochmals untermauert.“

Der wahre Hintergrund für die Kampagne der Liste Fritz sei jedoch ein völlig anderer, so Klubobmann Jakob Wolf. Um die Sache sei es dabei nie gegangen. „Der einzige Grund, warum die Liste Fritz mit allen Mitteln gegen Olympia vorgeht und versucht, die Volksbefragung hinauszuzögern und damit näher in Richtung Landtagswahl 2018 zu treiben, ist ihr verzweifelter politischer Überlebenskampf“, sagt Wolf. Für jeden politischen Beobachter sei das mittlerweile offensichtlich. Dass LA Haselwanter-Schneider dafür auch nicht davor zurückschrecke, renommierte Tiroler Institutionen in den Dreck zu ziehen, habe schon das MCI erfahren müssen. Nachdem die Liste Fritz die wissenschaftliche Integrität des MCI in Zweifel gezogen hatte, musste sie ihre Vorwürfe wenig später kleinlaut zurückziehen.

Abschließend ist für Wolf ist klar: „Nicht die Liste Fritz und auch nicht irgendwelche juristischen Winkelzüge werden am 15. Oktober über mögliche Olympische Spiele in Tirol im Jahr 2026 entscheiden, sondern ausschließlich die Tirolerinnen und Tiroler.“

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