Mautbefreiung Kufstein

VP-LAbg. BGM Alois Margreiter und BGM ÖkR Josef Ritzer appellieren jetzt an die FPÖ-Nationalräte die dringend notwendige Vignettenbefreiung bei Kufstein nicht am Altar der Asfinag-Mauteinnahmen zu opfern.

LAbg. BGM. Ing. Alois Margreiter sieht positiv die von SPÖ und NEOS signalisierte Zustimmung zum Antrag der Tiroler VP-Nationalräte für die Vignettenbefreiung bis Kufstein-Süd und richtet einen deutlichen Appell an die FPÖ-Nationalräte die Unterländer Bevölkerung jetzt nicht im Stich zu lassen und die notwendige Verkehrsentlastung nicht am Altar der Asfinag-Mauteinnahmen zu opfern.

 „Im Grunde ist es ganz einfach: Entweder sind FPÖ und SPÖ für die Entlastung der Menschen im Grenzraum Kufstein, dann stimmen sie für den von der Volkspartei eingebrachten den Antrag, oder sie sind dagegen, dann lehnen sie den Antrag ab“, so Bürgermeister ÖkR Josef Ritzer von der Mautflucht stark betroffenen Gemeinde Ebbs zu den jüngsten Aussagen der anderen Parteienvertretern in der laufenden Mautdebatte.

„Nach sechs Jahren liegt erstmals ein von Experten ausgearbeiteter Antrag vor, der eine sofortige Mautbefreiung zur Folge hat. Denn entgegen bisheriger Entschließungsanträge, die keine bindende Wirkung gehabt haben, sondern nur eine Aufforderung an den Minister waren, ist der ÖVP-Initiativantrag sofort umsetzbar und wirksam. Durch die Sondersitzung kann die Mautbefreiung für Kufstein auch wirklich vor der Wahl noch umgesetzt werden“, erläutert VP-Margreiter die konkrete Vorgangsweise zur Mautbefreiung.

Es liege nun einzig und allein an der SPÖ bzw. an der FPÖ, ob die Mautbefreiung komme oder nicht. Beide Bürgermeister begrüßen daher die signalisierte Zustimmung von SPÖ und NEOS.