VP-Riedl: „Baulandüberhang sinkt – Tirol am richtigen Weg!“

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Dickes Maßnahmenbündel für leistbaren Wohnraum

„Auch wenn sich die Problematik der hohen Immobilienpreise nicht über Nacht lösen lässt und der Baulandüberhang nach wie vor eine große Herausforderung ist, zeigen die in den letzten Jahren gesetzten Initiativen Wirkung“, unterstreicht VP-Wohnbausprecher Florian Riedl den Rückgang von gehortetem Bauland in Tirol. Eine Fläche von 169 Hektar konnte in den letzten fünf Jahren mobilisiert werden. „Grund und Boden ist ein wichtiges, aber nicht das einzige Handlungsfeld der aktiven Wohnbaupolitik des Landes“, so Riedl. Um leistbaren Wohnraum in Tirol zu fördern, dreht das Land Tirol mit Wohnbaulandesrat Johannes Tratter an zahlreichen weiteren Schrauben. Ein Meilenstein ist mit der Senkung der Zinsen für die Wohnbauförderung gelungen. Neuverträge sind seit Jänner 2016 zudem die ersten fünf Jahre komplett zinsfrei. Riedl: „Insgesamt geht es hier um eine Ersparnis von 785 Millionen Euro für alle Tirolerinnen und Tiroler, die sich Wohnraum schaffen. Eine immense Entlastung, die Häuslbauern hilft, ihren Traum vom Eigenheim in die Tat umzusetzen.“

Möglichkeiten, günstigeren Wohnraum zu schaffen, gäbe es vor allem im Zuge des geförderten Wohnbaus, sagt Riedl. Hier hat das Land das Tempo in den letzten Jahren deutlich erhöht. „Wurden in den letzten fünf Jahren im Schnitt 2.150 geförderte Wohnungen pro Jahr errichtet, waren es im vergangenen Jahr 2016 bereits 2.352 - eine Steigerung des Bauvolumens von fast 10%“, rechnet der VP-Wohnbausprecher vor. Parallel dazu geht das Land mit der Errichtung von 5-Euro-Wohnprojekten gemeinsam mit der „Neuen Heimat Tirol“ innovative Wege. Durch technische Maßnahmen wie dem Verzicht auf eine Tiefgarage werden die Baukosten und damit auch die Miethöhen reduziert. Die erste derartige Wohnanlage wurde vor wenigen Tagen in Schwaz eröffnet, die nächste wird derzeit in Kitzbühel realisiert. „Tirol ist damit Vorreiter in ganz Österreich“, hebt Riedl hervor.