VP-Wolf: „Rechtsstaat muss klarmachen, dass er ein solches Verhalten nicht toleriert“

Sollte sich Verdacht bestätigen, ist Strafrahmen voll auszuschöpfen

Die Polizei hat heute bekannt gegeben, dass sie sechs Personen, die verdächtigt werden, am Silvesterabend mehrere Frauen in Innsbruck sexuell bedrängt zu haben, ausgeforscht hat. VP-Klubobmann Jakob Wolf gratuliert heute der Polizei zu diesem Fahndungserfolg: „Im Gegensatz zur Tiroler FPÖ, die versucht hat, die heimische Polizei nach den Vorfällen in ein schlechtes Licht zu rücken und ihr Versagen unterstellt hat, habe ich mich immer vorbehaltlos hinter die Tiroler Beamten gestellt, die hervorragende Arbeit leisten. In den letzten Tagen wurde mit Hochdruck an der Aufklärung der verabscheuungswürdigen Vorfälle gearbeitet. Mit der Ausforschung von sechs Verdächtigen wurde dieser Einsatz nun belohnt.“

Wenn sich der Verdacht im Zuge der Befragungen und weiterer Ermittlungen bestätigen sollte, müsse der Strafrahmen voll ausgeschöpft werden, spricht sich Wolf für ein hartes Urteil aus. Sexuelle Belästigung sei kein Kavaliersdelikt, die Opfer bleiben oft lange Zeit traumatisiert. Der Rechtsstaat müsse deshalb unmissverständlich klarmachen, dass er ein solches Verhalten nicht toleriere. VP-Klubobmann Jakob Wolf unterstützt deshalb den Vorstoß von Tirols Landeshauptmann Günther Platter, gemeinsam mit Justizminister Wolfgang Brandstetter eine Diskussion über strafrechtliche Verschärfungen zu führen.