Was hat der Tiroler Landtag im Dezember beschlossen?

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Tirol schreibt auch 2017/2018 wieder eine schwarze Null - unseren Kindern zu liebe.

VP-Klubobmann Jakob Wolf: „Tirol ist anders - Tirol schreibt auch 2017/18 wieder eine schwarze Null“

„Mit dem Doppelbudget hat die Tiroler Landesregierung im Dezember-Landtag die Leitlinien für die politische Arbeit der nächsten 24 Monate beschlossen. Das Wichtigste vorab: Das Land Tirol wird auch in den nächsten zwei Jahren ausgeglichen bilanzieren und damit zum siebten Mal in Folge das Nulldefizit halten“, hebt VP-Klubobmann Jakob Wolf eingangs fest.

Die Pro-Kopf-Verschuldung wird auf 371 Euro gesenkt, der Schuldenstand insgesamt 269,8 Millionen Euro betragen. Wien hat allein im Jahr 2017 mit 569 Millionen Euro neue Schulden mehr als Tirol insgesamt. Die Pro-Kopf-Verschuldung in Niederösterreich ist fast 18-mal größer, jene in Kärnten mehr als 20-mal.

„Tirol geht den nachhaltigen Weg: Anstelle einer verantwortungslosen Schuldenpolitik investiert das Land unter Finanzreferent LH Günther Platter mutig in die Zukunft. Die Standortsicherung ist uns dabei ein besonderes Anliegen. Insgesamt 320 Millionen Euro stehen in den nächsten zwei Jahren für Investitionen und investitionsfördernde Maßnahmen zur Verfügung. Tirol zählt auch hier zu den Vorreitern in Österreich. Diesen erfolgreichen Kurs wollen wir 2017 fortsetzen!“, so Wolf.

VP-Finanzreferent LH Günther Platter: „Zukunft ohne Schulden – unseren Kindern zuliebe“

Finanzreferent sowie Landeshauptmann Günther Platter betont zu Beginn in seiner Rede, dass Tirol als einziges österreichisches Bundesland seit 2012 nicht mehr ausgibt als es einnimmt und das soll auch in den nächsten zwei Jahren so bleiben.

Das wichtigste Ziel für Platter sei es gewesen, ein Budget vorzulegen, das unseren Kindern eine schuldenfreie Zukunft ermöglicht.

VP-Generalredner Anton Mattle: „Tirol ist zukunftsorientiert und enkelfit“

Vizepräsident Anton Mattle hält in seiner Generalrede fest, dass Finanzreferent LH Günther Platter die Schulden auf niedrigstem Niveau gehalten hat und erneut ein Budget vorbereitete, dass die Notwendigkeiten erkennt, Stabilität und Sicherheit berücksichtigt und gleichzeitig Impulse setzt.

Pro Einwohner wird in Tirol ein Bruttoregionalprodukt von € 41.200,- erwirtschaftet. Dies macht in Summe 29,892 Milliarden Euro aus. Unter Berücksichtigung der Vorliefer- und Vordienstleistungen sowie dem Konsum der eigenen Bevölkerung erwirtschaftet der Tourismus davon 33% und die Industrie 25%. Dabei sind diese beiden größten Tiroler Wirtschaftsbereiche wahre Exportweltmeister. 91% der Nächtigungen in Tirol werden von Nicht-Österreichern konsumiert. 2/3 der Industrieleistungen gehen ebenfalls ins Ausland.

Innere Sicherheit, sozialer Frieden, hohe Qualität der Infrastrukturen, Schutz vor Naturgefahren und ein dichtes Netz an Sicherheits- und Rettungsorganisationen sind weitere positive Standortfaktoren Tirols.

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