Was hat der Tiroler Landtag im März beschlossen?

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Der Tiroler Landtag beschäftigte sich unter anderen mit folgenden Themen:

Ausbau des Bachelor-Studiums Gesundheit-Sport und Tourismus  in Landeck
Das Land Tirol stellt für den Studiengang „Gesundheit-Sport-Touris­mus-Wirtschaft“ am Standort Landeck für die erweiterte Raumanmietung, die aufgrund des großen Studienandranges notwendig wurde,  insgesamt € 513.800,- bis 2020 zur Verfügung. „Mit diesem Vorzeigeprojekt ist es uns gelungen, die Peripherie zu stärken und zu zeigen, dass Universitäts-Studiengänge auch dezentral bestens funktionieren. Das Projekt im Bezirk Landeck ist nicht nur österreichweit, sondern auch europaweit einzigartig“, so Landtagsvizepräsident Anton Mattle.

Rücknahme straffällig gewordener Asylwerber
Derzeit gibt es keine Möglichkeit, straffällig gewordene Personen trotz bereits negativ abgeschlossener Asylverfahren in ihre Heimat abzuschieben, wenn ihre Herkunftsländer eine solche Rücknahme verweigern. Für VP-Klubobmann Jakob Wolf ist diese Situation nicht weiter tragbar. Er fordert er von der Bundesregierung endlich eine Lösung in Form von bilateralen Übereinkommen oder ähnlichen Vereinbarungen mit den jeweiligen Ländern voranzutreiben.

Gründung der „Lebensraum Tirol 4.0. GmbH“
Der Tiroler Landtag gab seine Zustimmung zur Gründung der „Lebensraum Tirol 4.0. GmbH“ mit einem Stammkapital von € 35.000.- sowie der Gewährung eines jährlichen Betriebszuschusses in Höhe von jeweils € 150.000.- für die Jahre 2017 und 2018. Ziel der von Karlheinz Töchterle geführten Einrichtung ist es, die starken Tiroler Standbeine noch besser miteinander zu vernetzen. VP-Klubobmann-Stellvertreter Hermann Kuenz: „Organisationen wie Tirol Werbung, Standortagentur oder Agrarmarketing Tirol leisten mit den Forschungsinstitutionen, den Hochschulen und anderen Partnern gute Arbeit, um die Stärken Tirols sichtbar zu machen. Diese werden nun vernetzt und koordiniert.“

Landtag beschließt Auszeichnung für Mitglieder der Lawinenkommission
Die 1.323 ehrenamtlichen Mitglieder der Lawinenkommissionen tragen große Verantwortung in ihren Gemeinden. Im Gegensatz zu anderen Organisation wie Feuerwehr, Rotes Kreuz oder Rettung sind Ehrungen bei Lawinenkommissionen bisher nicht vorgesehen. Auf Antrag von Landtagsvizepräsident Anton Mattle soll es bald eine eigene Landesauszeichnung geben.

Tirolweite Initiative zur Förderung von Bienenzucht
In Wien wurde zuletzt ein Pilotprojekt gestartet, bei dem Privatpersonen Bienenstöcke aufstellen können, die sie gegen ein geringes Entgelt geliefert bekommen und für die Sommermonate beherbergen. Die VP-Abgeordnete Bettina Ellinger fordert jetzt eine Prüfung, ob eine solche Initiative im urbanen Bereich auch in Tirol sinnvoll wäre. „Ich hoffe, dass sich geeignete Plätze für Bienenstöcke finden und wir dazu beitragen können, das Bewusstsein für Landwirtschaft, Ökologie und auch für die Imker insgesamt zu stärken“, so Ellinger.

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