Welche Anträge hat der Tiroler Landtag im Mai beschlossen?

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Der Tiroler Landtag hat sich unter anderem mit folgenden Anträgen beschäftigt:

Elektromobilität im Landesdienst

Die Elektromobilität hat erfolgreich einen Fortschritt in der Automobilindustrie erzielt. Auch im Landesdienst soll nun der der Einsatz von Fahrzeugen mit Elektroantrieb vorangetrieben werden. Nicht das steigende Angebot an Elektrofahrzeugen, sondern auch die höhere Reichweite und Zuverlässigkeit der Fahrzeuge konnte deutlich verbessert werden. Die Reichweite ist ideal für den durchschnittlichen Weg, den Landesbeamte mit den Dienstfahrzeugen zurücklegen. Daher scheint es für VP-Klubobmann-Stellvertreter Hermann Kuenz durchaus sinnvoll, verstärkt auf Elektromobilität zu setzen und den Austausch der Fahrzeuge planmäßig umzustellen.

Transparenz und Klarheit bei Lebensmitteln

Das Land setzt auf Lebensmittel aus Tirol, denn immer mehr Menschen legen Wert auf bewusste Ernährung und Herkunft. Künftig sollen in den Großküchen des Landes sowie bei Repräsentationsveranstaltungen im In- und Ausland nach Möglichkeit nur noch regionale Produkte in den Kochtöpfen landen, dann schaffen wir es, unsere Bevölkerung gesünder zu ernähren und nachhaltig die Tiroler Landwirtschaft und Wirtschaft zu stärken“, ist sich der VP-Abgeordnete Hermann Kuenz sicher. „Tiroler Produkte haben einen Mehrwert und der darf nicht versteckt werden.  Wo Tirol drauf steht, müsse auch Tirol drin sein, daher soll auch  die Kennzeichnung transparenter werden und landeseigene Betriebe sollen verstärkt die Herkunft von Tiroler Produkten ausweisen“, so Kuenz.

Unterstützung für pflegende Angehörige

VP-Vizepräsident Anton Mattle ist es ein besonderes Anliegen, dass Pflegebedürftige alle erforderlichen Sachleistungen für ihre Pflege ihm Rahmen ihres Pflegegeldes oder vergleichbarer Mittel bestreiten können und nur der verbleibende Rest als Einkommen anzurechnen ist.

„Die Bezirkshauptmannschaften sollen nochmals sensibilisiert werden, so dass die Abrechnung für ständig benötigte Pflegeartikel für die Bemessung der Mindestsicherung in für den Pflegebedarf angemessenen Zeitabständen erfolgen soll“, so Mattle.

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