Kampf gegen Transit

Neue Maßnahmen seit Jänner in Kraft. Trendwende beim LKW-Transit in Sicht.

„Auch wenn wir angesichts der Steigerungen bei den Lkw-Zahlen nicht zufrieden sein können, macht die abflachende Kurve Hoffnung, dass uns endgültig die Trendwende gelingen wird“, sagt VP-Verkehrssprecher Florian Riedl zu den aktuellen Verkehrszahlen über den Brenner. „Mit dem ab Jänner in Kraft getretenen schärferen sektoralen Fahrverbot und den ausgedehnten Wochenendfahrverboten wurde die nächste Stufe im Anti-Transit-Kampf gezündet. Parallel dazu wird die Kapazität der rollenden Landstraße massiv ausgebaut, um den Transporteuren eine attraktive Alternative zum Straßentransport anbieten zu können. Noch im ersten Halbjahr geht zudem das automatisierte LKW-Dosiersystem an der Grenze zu Bayern in Betrieb, von dem wir uns ebenfalls einen Lenkungseffekt erwarten“, führt Riedl weitere Maßnahmen ins Treffen. 

„Der Kampf gegen die Transitbelastung ist keiner, den wir von heute auf morgen gewinnen – das haben wir immer gewusst. Vielmehr geht es darum, dass wir auch gegen massive Widerstände aus Deutschland und Italien ständig den Druck hochhalten und dort, wo es möglich ist, die Schraube weiter anziehen. Ich bin überzeugt, dass die Hartnäckigkeit, mit der vor allem Landeshauptmann Günther Platter gegen die Transitbelastung kämpft, Erfolg haben wird“, so Riedl abschließend.

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