Novelle der Tiroler Feuerpolizeiordnung

„Mehr Sicherheit, weniger Bürokratie“

Der Tiroler Landtag hat die Novelle der Tiroler Feuerpolizeiordnung mehrheitlich beschlossen. Für VP-Sicherheitssprecher LAbg. Christoph Appler ist damit ein wichtiger Schritt gelungen, um den Brandschutz im Land Tirol auf den neuesten Stand zu bringen. „Mit dem neuen Gesetz holen wir den Brandschutz endlich ins 21. Jahrhundert. Moderne Einrichtungen wie Brandmelde- und Rauchabzugsanlagen werden klar geregelt, Zuständigkeiten eindeutig festgelegt und die Abläufe deutlich vereinfacht“, betont Appler.

Ein zentraler Punkt sei die künftig risikoorientierte Kontrolle von Objekten: „Stärker gefährdete Gebäude werden gezielt und regelmäßig überprüft, während bei weniger risikobehafteten Objekten für Entlastung gesorgt wird. Das bringt mehr Sicherheit und gleichzeitig weniger unnötige Bürokratie für die Bürgerinnen und Bürger.“

Weiters nimmt das Gesetz erstmals auf die besonderen Anforderungen von Wohnanlagen Rücksicht. „Damit schaffen wir mehr Klarheit für Eigentümer und Bewohner und erhöhen gleichzeitig den Schutz im Ernstfall“, so Appler.

Im Bereich offener Feuer bringt das Gesetz ebenfalls mehr Klarheit: „Offenes Feuer wird künftig klar geregelt, Lagerfeuer ohne Feuerschalen werden aufgrund der erhöhten Waldbrandgefahren durch den Klimawandel verboten, gleichzeitig bleiben natürlich Brauchtumsfeuer und zweckmäßige Anwendungen von Grabkerzen selbstverständlich weiterhin möglich“, stellt Appler fest.

Abschließend hebt der VP-Sicherheitssprecher hervor: „Mit diesem Gesetz machen wir aus einem gewachsenen Regelungsdschungel ein modernes, praktikables und auf Tirol zugeschnittenes System. Das stärkt die Sicherheit in unseren Gemeinden und ist zugleich eine wichtige Unterstützung für unsere Feuerwehren.“

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