Schloss Mentlberg wird Herzstück der Krisenvorsorge

Tirol stärkt Blackout-, Katastrophenvorsorge.

Der Tiroler Landtag hat mehrheitlich die Regierungsvorlage zur Finanzierung der Sanierung und Adaptierung von Schloss Mentlberg als neues Verwaltungsgebäude für das Tiroler Zentrum für Krisen- und Katastrophenmanagement beschlossen. Für den Tiroler VP-Sicherheitssprecher Christoph Appler ist dies „ein wichtiger und zukunftsweisender Schritt für die Sicherheits- und Krisenvorsorge in Tirol“.

„Mit dem neuen Katastrophenschutzzentrum schaffen wir erstmals einen modernen, zentralen Standort, an dem die unterschiedlichen Dienststellen des Tiroler Krisen- und Katastrophenmanagements gebündelt zusammenarbeiten können. Gerade im Ernstfall zählen rasche Entscheidungswege, funktionierende Kommunikation und eine effiziente Koordination. Genau dafür wird in Schloss Mentlberg künftig die Grundlage geschaffen“, betont Appler.

Besonders positiv hebt Appler hervor, dass mit dem Projekt nicht nur die Sicherheitsinfrastruktur Tirols modernisiert, sondern gleichzeitig auch ein bedeutendes historisches Gebäude nachhaltig erhalten werde. „Schloss Mentlberg ist ein wichtiges Denkmal Innsbrucks und seit fast 100 Jahren im Eigentum des Landes Tirol. Statt eines teuren Neubaus wird ein bestehendes Objekt sinnvoll genutzt, saniert und an die modernen Anforderungen des Katastrophenschutzes angepasst. Das ist verantwortungsvoll, nachhaltig und wirtschaftlich sinnvoll.“

Der VP-Sicherheitssprecher verweist zudem auf die deutliche Kostenreduktion im Zuge der Projektentwicklung. „Die ursprünglich vorgesehene Kostenobergrenze von rund 38,9 Millionen Euro konnte auf rund 29,4 Millionen Euro gesenkt werden. Dass das Projekt nun rund ein Viertel günstiger umgesetzt werden kann als ursprünglich angenommen, zeigt den verantwortungsvollen und sparsamen Umgang mit öffentlichen Mitteln“, so Appler, der sich ausdrücklich bei Landeshauptmann und Finanzreferent Anton Mattle für die „umsichtige Finanzgebarung“ bedankt. „Diese Finanzierung und dieser Umsetzungsplan trägt klar die Handschrift von unserem Landeshauptmann und der Tiroler Volkspartei.“

Auch die Zusammenarbeit mit der TIGEWOSI bewertet Appler positiv: „Mit der TIGEWOSI wurde ein erfahrener gemeinnütziger Bauträger als starker Partner gewonnen. Das Land Tirol geht hier bewusst mit gutem Beispiel voran und zeigt, dass öffentliche Infrastrukturprojekte gemeinsam mit gemeinnützigen Bauträgern effizient und flexibel umgesetzt werden können.“

Im neuen Katastrophen- und Sicherheitszentrum entstehen unter anderem ein modernes Lagezentrum, ein Stabsraum für die Landeseinsatzleitung, Schulungs- und Lagerräumlichkeiten sowie eine eigene Notstromversorgung und Wasserquelle. Künftig werden dort rund 60 Arbeitsplätze für die zentralen Bereiche des Tiroler Krisen- und Katastrophenmanagements an einem Standort gebündelt. „Ein besonderer Dank gilt hier Sicherheitslandesrätin Astrid Mair, die sich gemeinsam mit ihren Expertinnen und Experten intensiv mit der Planung und Ausgestaltung dieses wichtigen Zukunftsprojekts auseinandergesetzt hat“, betont VP-Sicherheitssprecher Christoph Appler.

„Die vergangenen Jahre haben deutlich gezeigt, wie wichtig professionelle Krisenvorsorge und funktionierende Einsatzstrukturen sind – sei es bei Naturkatastrophen, Blackout-Szenarien oder anderen Großschadenslagen. Mit dem neuen Zentrum stärken wir die Sicherheit der Tiroler Bevölkerung nachhaltig und schaffen moderne Rahmenbedingungen für jene Organisationen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Ernstfall rund um die Uhr für unsere Sicherheit sorgen“, so LAbg. Appler abschließend.

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